{"id":895,"date":"2019-09-09T08:30:12","date_gmt":"2019-09-09T08:30:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.revolution1848-1849.eu\/?p=895"},"modified":"2019-08-04T10:34:05","modified_gmt":"2019-08-04T10:34:05","slug":"1817-das-wartburgfest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.revolution1848-1849.eu\/?p=895","title":{"rendered":"1817 Das Wartburgfest"},"content":{"rendered":"\n<p>\nNach den Befreiungskriegen gegen Napoleon hegten viele Deutsche die \nHoffnung auf eine Erneuerung der Reichseinheit, die sich nach dem Wiener\n Kongress 1815 aber als Illusion erwies. Die im Artikel 13 der \nBundesakte versprochenen landst\u00e4ndischen Verfassungen wurden nur \nz\u00f6gerlich oder gar nicht erlassen; so erhielt etwa \nSachsen-Weimar-Eisenach am 5. Mai 1816 als einer der ersten deutschen \nStaaten durch Gro\u00dfherzog Karl August eine teils altst\u00e4ndische, teils \nmoderne Verfassung, die als erste in der deutschen Geschichte die \nvollst\u00e4ndige Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit einschloss. Die\n Studenten der Universit\u00e4t Jena, bis dahin in den traditionellen \nLandsmannschaften organisiert, gr\u00fcndeten 1815 die Urburschenschaft, um \ndie deutsche Einheit und vor allem die \u201eTugenden der Nation\u201c an der \nUniversit\u00e4t vorzuleben. Viele von ihnen hatten in den Befreiungskriegen \nim L\u00fctzowschen Freikorps oder als Freiwillige J\u00e4ger gek\u00e4mpft.<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich\n des 300. Jahrestages des Thesenanschlags Martin Luthers am 31. Oktober \n1517 und im Gedenken an die V\u00f6lkerschlacht bei Leipzig vom 16. bis 19. \nOktober 1813, beschlossen Jenaer und Hallenser Urburschenschaftler auf \neinem Pfingsttreffen in Naumburg, Studenten deutscher Universit\u00e4ten zum \n18. Oktober 1817 auf die Wartburg zu einem \u201eNationalfest\u201c einzuladen. Am\n 11. August 1817 ergingen aus Jena Einladungsschreiben an \nBurschenschaften und Landsmannschaften der Universit\u00e4ten Berlin, \nBreslau, Erlangen, Gie\u00dfen, G\u00f6ttingen, Greifswald, Heidelberg, Kiel, \nK\u00f6nigsberg, Leipzig, Marburg, Rostock und T\u00fcbingen. An die Studenten im \nKaisertum \u00d6sterreich ergingen angesichts der strengen \nAbschottungspolitik des Staatskanzlers Metternich keine Einladungen. In \nder Einladung hie\u00df es:<br>\u201eDer Himmel segne unser gemeinsames Streben \nein Volk zu werden, das voll der Tugenden der V\u00e4ter und Br\u00fcder durch \nLiebe und Eintracht die Schw\u00e4chen und Fehler beider beseitigt.\u201c<br>Vorbild\n f\u00fcr die Form der Veranstaltung waren die Volksfeste der Franz\u00f6sischen \nRevolution und die Festveranstaltungen der Turnbewegung.<br>Die Wartburg\n wurde als Ort gew\u00e4hlt \u2013 teils wegen der N\u00e4he zur Universit\u00e4t Jena, \nteils wegen der liberalen Einstellung von Gro\u00dfherzog Karl August \u2013 vor \nallem wegen ihrer Bedeutung als Nationalsymbol (Luther). <\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber \n450 Studenten von dreizehn Universit\u00e4ten erschienen. Mehr als die H\u00e4lfte\n der Teilnehmer studierte auf eine Stelle im Staats- oder Kirchendienst \nhin, 50 Prozent kamen aus Beamtenfamilien. Auch mehrere Professoren der \nUniversit\u00e4t Jena nahmen teil. Unter dem Wahlspruch \u201eEhre, Freiheit, \nVaterland\u201c wurden im Rittersaal der Burg zun\u00e4chst Reden gehalten. Der \nTheologiestudent Heinrich Arminius Riemann lobte Luther als deutschen \nFreiheitshelden, Professor Fries erl\u00e4uterte vage seine Vorstellungen, \nwie die deutsche Einheit zu verwirklichen sei. Dann sang man den Choral \n\u201eNun danket alle Gott\u201c, der seit der Schlacht von Leuthen 1757 als \n\u201epreu\u00dfische Hymne\u201c galt. Die Veranstaltung endete mit einem \nSchlusssegen, weshalb sie der Historiker \u00c9tienne Fran\u00e7ois als eine \nMischung aus \u201eprotestantischem Gottesdienst und politischer Kundgebung\u201c \nbeschreibt. Anschlie\u00dfend gab es ein Festessen, bei dem Trinkspr\u00fcche und \nHochrufe auf Luther und drei prominente Gefallene der Befreiungskriege \nausgebracht wurden, n\u00e4mlich auf Gerhard von Scharnhorst, Ferdinand von \nSchill und Theodor K\u00f6rner. Bis dahin verlief das Fest im Ganzen gesittet\n und eher harmlos. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>B\u00fccherverbrennung<\/strong><br>Das \n\u00e4nderte sich mit der Verbrennung von B\u00fcchern und symbolhaften \nGegenst\u00e4nden, die nun folgte. Auf dem nahe gelegenen Wartenberg hatten \nAngeh\u00f6rige des Landsturms zum Gedenken an die V\u00f6lkerschlacht ein \nSiegesfeuer entz\u00fcndet, und dorthin waren die Studenten nach dem \nFestessen mit einem Fackelzug gezogen. Die Professoren hatten aus \ngesundheitlichen Gr\u00fcnden und aus Furcht vor dienstrechtlichen Sanktionen\n auf eine Teilnahme verzichtet, die burschenschaftliche Festleitung \nhatte sich gegen die Aktion ausgesprochen. Die Studenten warfen \nverschiedene Uniformteile ins Feuer. Zu den, in Form von entsprechend \ngekennzeichneten Makulaturballen, symbolisch verbrannten B\u00fcchern \ngeh\u00f6rten \u201eDie Geschichte des Deutschen Reichs\u201c des Schriftstellers und \nrussischen Generalkonsuls August von Kotzebue, der \u201eCode Civil\u201c von \nNapoleon I., sowie die Germanomanie des j\u00fcdischen Schriftstellers Saul \nAscher, der sich abf\u00e4llig \u00fcber Ernst Moritz Arndt und Friedrich Ludwig \nJahn ge\u00e4u\u00dfert hatte, die beiden Wortf\u00fchrer der jungen deutschen \nNationalbewegung. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Beschl\u00fcsse des Wartburgfestes<\/strong><br>Im\n Nachgang des Wartburgfestes wurden die ge\u00e4u\u00dferten Gedanken unter \nMithilfe des Jenaer Professors Heinrich Luden in einem Programm \nzusammengefasst.<br>Die 35 Grunds\u00e4tze und 12 Beschl\u00fcsse lassen sich folgenderma\u00dfen zusammenfassen:<br>Die\n politische Zerissenheit Deutschlands soll der politischen, religi\u00f6sen \nund wirtschaftlichen Einheit weichen: \u201eEin Deutschland ist, und ein \nDeutschland soll sein und bleiben.\u201c (1. Grundsatz)<br>\u201eDie Lehre von der\n Spaltung Deutschlands in das katholische und in das protestantische \nDeutschland ist irrig, falsch, ungl\u00fcckselig.\u201c (5. Grundsatz)<br>\u201eMauten,\n Z\u00f6lle und Handelssperren zwischen deutschen L\u00e4ndern, Verschiedenheiten \nin Ma\u00df, Gewicht, M\u00fcnze (ihrem Gewicht nach und ihrer Bestimmung): alle \ndiese Dinge schaden der Ehre Deutschlands bei den Fremden, sind in sich \nselbst verderblich f\u00fcr den Geist unsers Volks, qu\u00e4len den einzelnen und \nbringen ihn zu Verlust und Schaden.\u201c (11. Grundsatz)<br>Deutschland soll eine konstitutionelle Monarchie werden. Die Minister sollen der Volksvertretung verantwortlich sein. <br>\u201eDie\n F\u00fcrstenw\u00fcrde ist das Erhabenste auf Erden und darum f\u00fcr das Heiligste \nzu ehren und zu achten; denn sie stellt die Einheit des B\u00fcrgers und des \nStaates dar.\u201c (15. Grundsatz)<br>\u201eDer Wille des F\u00fcrsten ist nicht das \nGesetz des Volkes, sondern das Gesetz des Volkes soll der Wille des \nF\u00fcrsten sein.\u201c (16. Grundsatz)<br>Alle Deutschen sind vor dem Gesetz \ngleich und haben Anspruch auf ein \u00f6ffentliches Gerichtsverfahren vor \nGeschworenengerichten nach einem deutschen Gesetzbuch. <br>\u201eFreiheit und\n Gleichheit ist das H\u00f6chste, wonach wir zu streben haben [&#8230;]. Aber es \ngibt keine Freiheit als in dem Gesetz und durch das Gesetz, und keine \nGleichheit als mit dem Gesetz und vor dem Gesetz. Wo kein Gesetz ist, da\n ist keine Gleichheit, sondern Gewalttat, Unterwerfung, Sklaverei.\u201c (19.\n Grundsatz) \u201eJeder, von welchem der Staat B\u00fcrgerpflichten fordert, mu\u00df \nauch B\u00fcrgerrechte haben.\u201c (25. Grundsatz)<br>\u201e\u00dcberhaupt sind \u00f6ffentliche\n Gerichtspflege und das Geschworenengericht in peinlichen F\u00e4llen die \nsicherste B\u00fcrgschaft f\u00fcr die gerechte Verwaltung des Rechts.\u201c (32. \nGrundsatz)<br>Alle geheime Polizei ist durch Ordnungsorgane der Gemeindeverwaltungen zu ersetzen. <br>\u201eDie\n polizeiliche Gewalt kann von den Gemeinen, sobald diese eine geh\u00f6rige \nEinrichtung haben, verwaltet werden [&#8230;]. Geheime Polizei ist nur in \nZeiten des Kriegs zu entschuldigen; in den Zeiten des Friedens beweist \nsie, da\u00df Tyrannei herrsche oder erstrebt werde. [&#8230;] wer der geheimen \nPolizei zur Zeit des Friedens dient, der begeht einen Verrat an der \nFreiheit.\u201c (34. Grundsatz)<br>Sicherheit der Person und des Eigentums, \nAbschaffung der Geburtsvorrechte und der Leibeigenschaft sind ebenso \nverfassungsm\u00e4\u00dfig zu sichern wie die besondere F\u00f6rderung der bislang \nunterdr\u00fcckten Klassen. <br>\u201eAlle Gesetze haben die Freiheit der Person und die Sicherheit des Eigentums zum Gegenstande.\u201c (20. Grundsatz)<br>\u201eDie Geburt ist ein Zufall.\u201c (26. Grundsatz)<br>\u201eVorrechte\n sind mit der Gerechtigkeit unvereinbar. Wo es Bevorrechtigte gibt, da \nmu\u00df es auch Beeintr\u00e4chtige geben. Dem Recht mu\u00df die Pflicht \ngegen\u00fcberstehen. Gr\u00f6\u00dfere Rechte k\u00f6nnen im Staate nur diejenigen haben, \ndie gr\u00f6\u00dfere Pflichten haben.\u201c (27. Grundsatz)<br>\u201eDas erste und \nheiligste Menschenrecht, unverlierbar und unver\u00e4u\u00dferlich, ist die \npers\u00f6nliche Freiheit. Die Leibeigenschaft ist das Ungerechteste und \nVerabscheuungsw\u00fcrdigste, ein Greuel vor Gott und jedem guten Menschen. \n(28. Grundsatz)<br>\u201eDen Leibeigenen mu\u00df in der verk\u00fcndeten Freiheit \nkeine Sklaverei erwachsen. Der Mensch ist nur frei, wenn er auch Mittel \nhat, sich selbst nach eigenen Zwecken zu bestimmen.\u201c (29. Grundsatz)<br>An der Stelle der stehenden Heere tritt die allgemeine Wehrpflicht (Landwehr und Landsturm). <br>\u201eDeutschland\n kann vor der gro\u00dfen Macht fremder Staaten nur durch die Landwehr \ngesch\u00fctzt werden, die sich im Fall der Not als Landsturm erhebt. \nStehende Heere k\u00f6nnen gro\u00dfe Siege erfechten, aber feste Sicherheit kann \nein Staat nur in seinen B\u00fcrgern finden. Der Soldatengeist kann hohen \nRuhm erlangen, aber bleibende Ehre gewinnt nur der B\u00fcrgersinn. Der \nSoldatengeist mag zu k\u00fchnen Taten treiben; aber der wahre Heldenmut, der\n in Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck sich gleich bleibt, geht nur aus echtem B\u00fcrgersinn\n hervor.\u201c (10. Grundsatz)<br>Rede- und Pressefreiheit sind verfassungsm\u00e4\u00dfig zu garantieren. <br>\u201eDas\n Recht, in freier Rede und Schrift seine Meinung \u00fcber \u00f6ffentliche \nAngelegenheiten zu \u00e4u\u00dfern, ist ein unver\u00e4u\u00dferliches Recht jedes \nStaatsb\u00fcrgers\u201c. (31. Grundsatz)<br>Die Wissenschaft soll dem Leben dienen, vornehmlich das Studium der Moral, Politik und Geschichte. <br>\u201eVor\n allem wollen wir uns als Studierende eines ernsten und besonnenen \nLebens beflei\u00dfigen und der Wissenschaft treu und redlich dienen. Aber \nder m\u00fc\u00dfigen Gelehrsamkeit, die keine Tatkraft hat und achtet, wollen wir\n nicht fr\u00f6hnen. Mit besonderen Eifer wollen wir alle diejenigen \nWissenschaften studieren, die den Geist \u00fcber Volk und Vaterland und alle\n \u00f6ffentlichen Verh\u00e4ltnisse [&#8230;] zu l\u00e4utern und zu kr\u00e4ftigen verm\u00f6gen \u2013 \nMoral, Politik, Geschichte.\u201c (3. Beschluss)<br>Alle Spaltungen auf den Hochschulen sollen aufh\u00f6ren, geheime B\u00fcnde d\u00fcrfen nicht bestehen. <br>\u201eWir\n wollen nicht dulden, da\u00df auf deutschen Hochschulen die alten \nSpaltungen, ungl\u00fcckselige Nachbildungen der ungl\u00fcckseligen Spaltungen \ndes Vaterlands, in Landsmannschaften oder Orden fortbestehen oder \nhergestellt werden.\u201c (4. Beschluss)<br>Jeder Bursche mu\u00df aller Kleinstaaterei und Ausl\u00e4nderei, allem Kastengeist und Despotendienst abschw\u00f6ren. <br>\u201eVon\n dem Lande oder L\u00e4ndchen, in welchem wir geboren sind wollen wir niemals\n das Wort Vaterland gebrauchen. Deutschland ist unser Vaterland; das \nLand, wo wir geboren sind, ist unsere Heimat. Auch wollen wir soviel als\n m\u00f6glich, [&#8230;] alles Fremde in Sprache, Kleidung, Sitten und Br\u00e4uchen \nvermeiden.\u201c (10. Beschluss)<br>\u201eWenn wir die Hochschule verlassen und \nmit irgendeinem Amte, es sei hoch oder niedrig, bekleidet werden, so \nwollen wir dasselbe ehrlich, redlich, dem F\u00fcrsten treu, dem Vaterlande \nergeben und auf eine solche Weise verwalten, welche dem Sinne \nvorstehender Grunds\u00e4tze entspricht. Aber keiner von uns wird je ein Amt \nannehmen, welches einer geheimen Polizei dient oder eine Stelle bei \neiner au\u00dferordentlichen, gesetzwidrigen richterlichen Kommission und \nebensowenig das Amt eines B\u00fccherzensors.\u201c (12. Beschluss)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Deutsche Nationalfarben<\/strong><br>In\n der Folge des Wartburgfestes einigte man sich auf die Gr\u00fcndung einer \nAllgemeinen Deutschen Burschenschaft als Gesamtverband. Das Wartburgfest\n war auch wichtig bei der Festlegung der deutschen Nationalfarben, denn \ndie Fahne der Teilnehmer war die erste, die die Farben Schwarz-Rot-Gold \ntrug. Sie ging auf die Uniformfarben des L\u00fctzowschen Freikorps zur\u00fcck, \ndessen Uniform schwarz mit roten Aufschl\u00e4gen und goldenen Kn\u00f6pfen war. \nVon der Jenaer Burschenschaft wurde zum Fest eine dreibahnige \nrot-schwarz-rote Fahne mit einem goldenen Eichenzweig auf dem schwarzen \nStreifen mitgef\u00fchrt, die sie am 31. M\u00e4rz 1816 erhalten hatte und die \nsich heute im Jenaer Stadtmuseum befindet. Eine Replik ist im Festsaal \nauf der Wartburg zu besichtigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Obrigkeit reagierte \nalarmiert und f\u00fchlte sich an das Vorgehen der Jakobiner w\u00e4hrend der \nFranz\u00f6sischen Revolution erinnert. Der Direktor im Berliner \nPolizeiministerium Karl Albert von Kamptz protestierte im Namen Preu\u00dfens\n scharf bei Herzog Karl August gegen den \u201eHaufen verluderter Studenten \nund Professoren\u201c und verlangte, die Universit\u00e4t Jena, dies \u201eAsyl f\u00fcr \nStaatsverbrecher\u201c, zu schlie\u00dfen. Der preu\u00dfische K\u00f6nig Friedrich Wilhelm \nIII. w\u00e4hnte gar, beim Wartburgfest w\u00e4re zum Aufstand aufgerufen worden \nund verlangte von seinem Kultusminister Karl vom Stein zum Altenstein, \nstudentische Verbindungen zu verbieten.\n\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon hegten viele Deutsche die Hoffnung auf eine Erneuerung der Reichseinheit, die sich nach dem Wiener Kongress 1815 aber als Illusion erwies. Die im Artikel 13 der Bundesakte versprochenen landst\u00e4ndischen Verfassungen wurden nur z\u00f6gerlich oder gar nicht erlassen; so erhielt etwa Sachsen-Weimar-Eisenach am 5. Mai 1816 als einer der ersten deutschen <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.revolution1848-1849.eu\/?p=895\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11,5,4],"tags":[],"class_list":["post-895","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-der-kalender-der-revolutionsablaeufe","category-geschichtliches","category-zeitsplitter"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.revolution1848-1849.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/895","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.revolution1848-1849.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.revolution1848-1849.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.revolution1848-1849.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.revolution1848-1849.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=895"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.revolution1848-1849.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/895\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":896,"href":"https:\/\/www.revolution1848-1849.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/895\/revisions\/896"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.revolution1848-1849.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=895"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.revolution1848-1849.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=895"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.revolution1848-1849.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=895"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}