Der Iserlohner Aufstand

Von Hagen zogen am 10. Mai etwa 400 Landwehrangehörige unter der schwarz-rot-goldenen Fahne nach Iserlohn. Dort erhielten sie Unterstützung aus den übrigen Industrieorten der ehemaligen Grafschaft Mark, aber auch aus den ländlichen Teilen des ehemals kurkölnischen Sauerlandes. In Iserlohn wurde das Zeughaus gestürmt und die Offiziere verjagt. Ein Bote, welcher die Nachricht von dem Aufstand weiterlesen…

Der Elberfelder Aufstand (Teil 2)

In dem Machtvakuum, welches entstanden war, nachdem der Oberbürgermeister und die Beamten die Stadt verlassen hatten, gründeten der politische Klub und das Landwehrmännerkomitee am 10. Mai einen „Sicherheitsausschuss“. Dieser übernahm die ausführende Gewalt in Elberfeld. Die in der Stadt gebliebenen Gemeinderatsmitglieder übertrugen dem Sicherheitsausschuss die Kompetenzen des Gemeinderates inklusive der Obhut über die Stadtkasse. Der weiterlesen…

Die Landwehr-Meuterei in Hagen

Im Zuge des Elberfelder Aufstandes zeigten sich die Landwehrmänner aus Hagen solidarisch mit ihren Kameraden. Als sich die Hagener Kompanien am 10. Mai sammeln sollten, um zur Einkleidung nach Iserlohn zu marschieren, kam es auf dem Versammlungsort auf der Springe zu einem Handgemenge. Die Offiziere und Beamten wurden vertrieben und es wurde erklärt, dass Hagen weiterlesen…

Der Düsseldorfer Aufstand

Auch Düsseldorf war von den Unruhen betroffen. Die Stadt am Rhein war noch nicht lange in preußischem Besitz, anders als Iserlohn oder Hagen. Das zuvor zum Großherzogtum Berg gehörige Düsseldorf mochte die Preußen nicht und schon 1848 war es zu Unmutsbekundungen gekommen. Friedrich Wilhelm IV. war deswegen persönlich in die Stadt gekommen, jedoch mit Protesten weiterlesen…

Der Elberfelder Aufstand (Teil 1)

In Elberfeld stießen die Ablehnung der Reichsverfassung, die Entwaffnung der Berliner Bürgerwehr und die Einsetzung einer reaktionären Regierung unter dem Minister Brandenburg durch den König auf Empörung. In Elberfeld spielte der „politische Club“, der dem demokratischen Centralmärzverein angehörte, eine wichtige Rolle. Einer vom „politischen Klub“ veranstalteten Volksversammlung folgten am 29. April 1849 über tausend Menschen, weiterlesen…

Die Rastatter Meuterei

In Baden waren auch viele Stimmen laut geworden, die einen Kampf für die Reichsverfassung forderten. Als bekannt wurde, dass in Dresden gekämpft wurde, kam es auch in Baden zu Tumulten und Versammlungen. In Rastatt, einer der größten Garnisonen des Landes, kam es auch zu Aufruhr, an dem auch Angehörige der Garnison beteiligt waren. Am 9. weiterlesen…

Der Dresdner Aufstand

Am 3. Mai 1849 brach in Dresden der offene Aufstand zugunsten der Reichsverfassung aus. In der Stadt befanden sich wegen des Einsatzes der sächsischen Armee im Schleswig-Holsteinischen Krieg nur 1.800 Mann mit sechs bespannten Geschützen. Das Dresdner Zeughaus, welches militärisch besetzt worden war, wurde gestürmt, das Landtagsgebäude von bewaffneten Angehörigen der Turnerbewegung besetzt. Am 4. weiterlesen…

Die Reichsverfassungskampagne

Die Deputierten kehrten nach Frankfurt zurück. Friedrich Wilhelm machte nun Nägel mit Köpfen. Er berief die preußischen Abgeordneten aus Frankfurt ab, erklärte alle Erlasse und Dekrete aus Frankfurt für Null und Nichtig, löste die preußische Nationalversammlung durch das Militär auf und ließ letzteres wieder in Berlin einmarschieren. Die Bürgerwehr wurde entwaffnet. Mit einem Schlag hatte weiterlesen…

1849 Die Kaiserdeputation

Am Ende des Jahres 1848 hatte sich klar abgezeichnet, dass die neue, gesamtdeutsche Verfassung eine konstitutionelle Erbmonarchie vorsah. Die Frankfurter Reichsverfassung sollte dabei aber nicht mehr für ganz Deutschland gelten. Da in Österreich die Reaktion gesiegt hatte, und die Regierung Österreich als unteilbar (keine Trennung zwischen deutschen und nichtdeutschen Staatsgebieten) erklärt hatte, entschied man sich weiterlesen…