Podcast der IG Revolution 1848-49: Revolution in der Belletristik

In der heutigen Folge des revolutionären 1848-49-Podcasts tauchen wir tief in die Welt der Literatur über die Revolution ein. Wir diskutieren verschiedene Romane, angefangen von Klassikern wie „Frank Winter, den Feigentritt jeder Lump“ bis hin zu zeitgenössischen Werken wie „Zeit der Freiheit. Die Angst des Engelwirts vor den Preußen“. Besonders hervorgehoben wird „1848, die Geschichte von Jette und Frieda“ von Klaus Kordon, das die Märzrevolution in Berlin intensiv behandelt. Des Weiteren werden Werke wie „Preußen, Humpen und Rebellen“, „Auf Gnade und Ungnade“ und „Aufruhr am Alexanderplatz“ diskutiert, die verschiedene Aspekte der Revolution von 1848 thematisieren. Wir geben Einblicke in historische Details, künstlerische Darstellungen und persönliche Leseerfahrungen, um unseren Zuhörern eine vielschichtige Perspektive auf die Literatur dieses historischen Ereignisses zu bieten.

Zeitsplitter 02.12.1849

Heimzahlung verloster Wasserleitungs-Obligationen Am 02.12.1849 wird das Ergebnis der 23. Ziehung zur Heimzahlung verloster Wasserleitungs-Obligationen bekannt gegeben. Die Besitzer der Obligatons- & Zinsscheine werden aufgefordert, diese bei der Wasserleitungs-Amortisationskasse abzugeben und als Rückzahlung 500 bzw. 100 Gulden abzuholen. Zum Vergleich: in derselben Ausgabe bieten Händler ein Paar Gummi-Überziehschuhe für Damen mit rund 2,5 Gulden an. weiterlesen…

Zeitsplitter 21.11.1849

Am 21.11.1849 werden 4 Frauen aus Meßkirch vom Hofgericht Konstanz zu jeweils 1 Jahr Zuchthaus verurteilt. Begründung: sie sollen die Meßkirchener Bürgerwehr im 07/1849 lauthals zur Unterstützung von Sigels Truppen aufgefordert haben, was als Teilnahme am Hochverrat gewertet wurde. Im Frühjahr 1850 wurde die Strafe vom Oberhofgericht Mannheim in 3 Monate peinliches Gefängnis umgewandelt. Agathe weiterlesen…

Zeitsplitter 24.10.1848

Teurer Spaß: Für die Gründung der Marine müssen die Länder des Deutschen Bundes 3 Mio. Thaler, bzw, 5,25 Mio. Gulden locker machen.Zum Vergleich: Das Existenzminimum lag in Bremen bei rund 64 Thalern/Jahr. Quellen: Teutsches Volksblatt, Würzburg, 24.10.1848, https://digipress-beta.digitale-sammlungen.de/de/fs1/calendar/1848-10-24.all/bsb00014897_00209.html Rolf Engelsing, Lebenshaltungen und Lebenshaltungskosten im 18. und 19. Jahrhundert in den Hansestädten Bremen und Hamburg, https://www.cambridge.org/core/journals/international-review-of-social-history/article/lebenshaltungen-und-lebenshaltungskosten-im-18-und-19-jahrhundert-in-den-hansestadten-bremen-und-hamburg/03C3C85DB06CB547835D32BBA4850A26

Zeitsplitter 09.09.1848

Was kostet die Welt? Münchner Schrannenpreise vom 09.09.1848 aus Allerneueste Nachrichten oder Münchener Neuigkeits-Kourier (https://digipress-beta.digitale-sammlungen.de/de/fs1/calendar/1848-09-10.all/bsb00012809_00263.html) Die Preise beziehen sich vermutlich auf 1 bayerisches Schäffel, rund 222 l (https://www.bavarikon.de/object/bav:BSB-MDZ-00000BSB00011510#).  1 fl (Gulden) = 60 kr (Kreuzer) Zum Vergleich: maximaler Tageslohn Münchner Maurer-/Zimmergeselle1832: 40 – 51 Kreuzer1842: 42 -54 Kreuzer Quelle: Löhne und Preise im Königreich Bayern weiterlesen…

Event im Oktoberwochenende 2021

Das erste Mal seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hatte die Interessengemeinschaft am dritten Oktoberwochenende 2021 das Odenwälder-Freilandmuseum Gottersdorf belebt. Das Schneiderehepaar Carl und Cornelia war in das „Armenhaus“ gezogen und das Bürgerehepaar Icke und Verena zog in die „Ziegelei“. Anders als bisher, richteten die Preußen ihre Wachtstube im Keller der Ziegelei ein, da der des weiterlesen…

Die Badische Armee

Heute sprechen wir über die badische Armee vor, während und nach der Revolution.

Danke an Stephan und Benedikt für die Zeit und die Expertise