1843 Verbot der Rheinischen Zeitung

Ein Jahr zuvor hatten unter anderem Karl Marx und Friedrich Engels die Rheinische Zeitung in Köln veröffentlicht. Die Rheinische Zeitung war ein Sprachrohr der oppositionellen, demokratischen Bürgerschaft gegenüber der preußischen absolutistischen Monarchie und ihren Organen. Sie konnte mehrere Ausgaben veröffentlichen, da ihre Redakteure sehr wortgewand und spitzfindig waren um die Zensur auszutricksen und zu umgehen. weiterlesen…

1840 Der König ist tot, lang lebe der König!

In Preußen starb 1840 Friedrich Wilhelm III. und sein Sohn Friedrich Wilhelm IV. bestieg den Thron. Der alte König war derjenige gewesen, welcher Napoleon besiegt hatte, welcher Preußen nach seiner schmachvollen Niederlage wieder zu neuem Glanz verholfen hatte. Aber er war auch der König gewesen, welcher stets reaktionär und absolutistisch geherrscht hatte. Seine Antwort auf weiterlesen…

1839 Einschränkung der Kinderarbeit

Was zunächst klingt wie ein großer sozialer Fortschritt seitens der preußischen Regierung und ein Zugeständnis an die Forderungen der Reformer und Oppositionellen, war in Wirklichkeit durch die mangelhafte Wehrfähigkeit vieler Männer im preußischen Rheinland verursacht. Durch die Kinderarbeit waren die jungen Männer häufig untauglich für den Dienst in der Armee. Ihre Körper waren entstellt oder weiterlesen…

1836 bis 1838 Forderungen nach sozialen Reformen

Im Laufe der Jahre gerieten die Aufstände nicht in Vergessenheit. Zahlreiche oppositionelle und demokratische Autoren von Flugschriften, Zeitungen und literarischen Werken beschäftigten sich mit ihnen und verarbeiteten die Themen. Sie versuchten auch, die Aufstände in ein gesamtrevolutionäres demokratisches oder republikanisches Bild zu fügen, zusammen mit den Veranstaltungen auf dem Hambacher Schloss und der Wartburg. Das weiterlesen…

1835 Die „Feuerwerk-Revolution“

Der folgende Bericht über den Vorfall in Berlin ist auch ein Ereignis des Vormärzes, jedoch gab es hier im Gegensatz zur „Schneiderrevolution“ keine Rufe nach Reformen. Im Gegenteil. Diese „Revolution“ war einfach nur begründet durch eine übertriebene Polizeiaktion. Am Tag des Königsgeburtstages war es Brauch, im Tiergarten Feuerwerkskörper zu zünden. Dies war zwar per Gesetz weiterlesen…

1834 Der deutsche Zollverein

Das Jahr 1834 ist in mehrerer Hinsicht ein Schritt zur Revolution gewesen. Der Schriftsteller Georg Büchner, welcher in seinen Schriften neben der deutschen Kleinstaaterei (u.a. in „Leonce und Lena“) auch soziale Missstände anprangerte, veröffentlichte mit der Streitschrift „Der hessische Landbote“ ein sehr radikales Flugblatt, welches ihm Verfolgung, Auswanderung und einem seiner Mitstreiter sogar den Tod weiterlesen…

1833 Der Frankfurter Wachensturm

Die freie und Reichsstadt Frankfurt war seit 1815 der Sitz des deutschen Bundestages und somit der Ort an dem die Gesandten aus allen deutschen Staaten zusammen saßen. Der Bundestag wurde von den Oppositionellen als Instrument der restaurativen Politik angesehen und somit als Hindernis einer Einigung Deutschlands. In Frankfurt selber versammelten sich nach dem Hambacher Fest weiterlesen…

1832 Das Hambacher Fest

Wohl kein Ereignis ist so mit dem Vormärz verknüpft, wie das Hambacher Fest. Hier vereinten sich zum ersten Mal die politischen und literarischen Köpfe, welche den Weg für die Revolution bereiteten und welche den Gedanken eines vereinten Deutschlands offen diskutierten und dessen Umsetzung einforderten. Schauplatz war die bayrische Rheinpfalz, welche durch den Norden Badens von weiterlesen…

1831 Aufhebung der Karlsbader Beschlüsse im Großherzogthum Baden

Im Großherzogthum Baden, welches im Vergleich mit anderen deutschen Staaten als recht liberal angesehen werden darf, setzte man die Pressezensur laut Gesetz außer Kraft. Jedoch wurde dieses Pressegetz im Folgejahr als nichtig erklärt und die Zensur wieder eingeführt. Grund dafür waren wohl die Ereignisse in und um Hambach in der benachbarten Rheinpfalz, welche damals zum weiterlesen…